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HypoVereinsbank "reduce" 02.06.2005
SEB
Der Analyst der SEB, Manfred Jakob, stuft die Aktie der HypoVereinsbank (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) mit "reduce" ein.
Die Bank habe am 04. Mai ihre Zahlen für das erste Quartal 2005 veröffentlicht, die wie folgt ausgefallen seien: Gewinn vor Steuern 565 Mio. Euro (nach 206 Mio. Euro), Überschuss 336 Mio. Euro (nach 56 Mio. Euro), Zinsüberschuss +9,2% auf 1,4 Mrd. Euro, Provisionsüberschuss +8,0% auf 757 Mio. Euro, Handelsergebnis +21,5% auf 322 Mio. Euro, Risikovorsorge 323 Mio. Euro (nach 480 Mio. Euro).
Zur möglichen Fusion der HypoVereinsbank mit der UniCredito Italiano: Es würde die viertgrößte Bank in der Eurozone mit einer Kapitalisierung von rd. 41 Mrd. Euro entstehen. Zusammen wären beide die Nr. 1 in Ost- und Mitteleuropa. Politische Bedenken aus Deutschland dürfte es nicht geben. Demgegenüber habe die Bank von Italien den heimischen Bankenmarkt immer noch nicht geöffnet (hier stünden zwei Übernahmen seitens Ausländer an, die derzeit blockiert würden).
Das Q1 habe eine Fortsetzung des Ertrags-Turnarounds gezeigt. Nachdem hohe Abschreibungen im letzten Jahr verbucht worden seien (2,5 Mrd. Euro), habe nun die Risikovorsorge zurückgefahren werden können. Gut hätten sich die GFer Corporates & Markets und Österreich/CEE entwickelt. Gerade auf Letzteres habe es die UniCredito Italiano in erster Linie abgesehen. Die HypoVereinsbank sei auf gutem Weg, eine ROE von 8 bis 9% für 2005 zu erreichen.
Zu den aktuellen Übernahmeverhandlungen: Der HypoVereinsbank-Chef sehe UniCredito Italiano als willkommen an, auch wenn die HypoVereinsbank dabei der "kleinere“ Partner werde. Der UniCredito Italiano-Chef dürfte aber auch im Sinn haben, die Geschäfts-Aktivitäten regional weiter auszuweiten, da die Wachstumschancen im Inland sehr begrenzt seien. Damit würde ein auf die Region Süd-Deutschland-Österreich-Lombardei konzentriertes Bankhaus entstehen ("Bank der Regionen“ bliebe). Großaktionäre der HVB: Die Münchener Rück wäre abgabebereit (sei ohnehin beabsichtigt gewesen). Großaktionäre der UniCredito Italiano: Zwei der drei Stiftungen (zusammen rd. 30% des Grundkapitals) würden laut der ital. Presse den Deal inzwischen zustimmen. Ein Zusammenschluss ergäbe langfristig Synergieeffekte, v.a. in Osteuropa.
Für die Wertpapierexperten sei die Aktie relativ zum Sektor gut bezahlt.
Die Analysten der SEB sprechen eine "reduce"-Empfehlung für die HypoVereinsbank-Aktie aus und erhöhen ihr Kursziel auf Sicht von sechs Monaten von 18 auf 19 Euro.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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